Diese Karte veranschaulicht die Expansion der Römischen Republik während der Feldzüge und Eroberungen von Julius Cäsar (100–44 v. Chr.) und ihre Transformation in ein Imperium unter der Herrschaft von Augustus (63 v. Chr. – 14 n. Chr.), auch bekannt als Octavian. Zur Zeit von Augustus’ Tod im Jahr 14 n. Chr. umfasste die römische Welt den gesamten Mittelmeerraum und erstreckte sich von der Nordsee bis zum Roten Meer.
Neben der territorialen Expansion zeigt die Karte auch die Verwaltungsstruktur der römischen Welt zu dieser Zeit. Sie verdeutlicht die Aufteilung zwischen Regionen, die direkt vom Kaiser regiert wurden, solchen, die vom römischen Senat verwaltet wurden, und anderen, die als halbunabhängige Klientelstaaten erhalten blieben. Dieses mehrschichtige System spiegelt die politische Komplexität des frühen Römischen Reiches und seine Mischung aus republikanischem Erbe und kaiserlicher Autorität wider.

