Diese Karte veranschaulicht den Aufstieg der sumerischen Zivilisation im südlichen Mesopotamien, der um 6000 v. Chr. begann. In dieser Region zwischen Euphrat und Tigris, in der später Akkad und Babylonien entstanden, entwickelten sich einige der weltweit frühesten städtischen Gesellschaften, die auf Bewässerungslandwirtschaft, Handel und religiösen Zentren basierten.
Im Laufe der Zeit entwickelten unabhängige Stadtstaaten wie Ur, Uruk, Lagasch und Eridu eigenständige Regierungsformen, monumentale Architektur und die Keilschrift. Diese Gemeinschaften leisteten Pionierarbeit in den Bereichen Verwaltung, Recht und Mathematik und verehrten gleichzeitig ein gemeinsames Pantheon von Göttern. Obwohl sie oft miteinander in Konflikt standen, legten die Sumerer den Grundstein für die mesopotamische Kultur und Staatskunst und prägten damit den Verlauf der Geschichte des alten Nahen Ostens.

