---
title: Renaissancekunst
author: Mark Cartwright
translator: Marina Wrackmeyer
source: https://www.worldhistory.org/trans/de/1-19090/renaissancekunst/
format: machine-readable-alternate
license: Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/)
updated: 2025-11-02
---

# Renaissancekunst

_Verfasst von [Mark Cartwright](https://www.worldhistory.org/user/markzcartwright/)_
_Übersetzt von [Marina Wrackmeyer](https://www.worldhistory.org/user/m.wrackmeyer)_

Die Kunst der Renaissancezeit in Europa (1400–1600 n. Chr.) umfasst einige der bekanntesten und beliebtesten Gemälde und Skulpturen der Welt. Die Meister waren oft sowohl in der Malerei als auch in der Bildhauerei bewandert. Durch das Studium der Kunst der Antike und das Einbringen ihrer theoretischen Kenntnisse der mathematischen Perspektive und neuer Maltechniken schufen sie wirklich einzigartige Kunstwerke. Realismus, Detailtreue, Dramatik und subtile Bedeutungsebenen wurden zu Merkmalen der religiösen und weltlichen Kunst. Künstler lösten sich nun endgültig von ihrem alten Status als Handwerker und erlangten eine neue Position als Beitragende zur Kultur und zum Prestige der Gesellschaften, in denen sie lebten.

Zu den charakteristischen Merkmalen der Kunst der Renaissance gehören:

- das Interesse, die wesentlichen Elemente der klassischen Kunst, insbesondere die Form und die Proportionen des menschlichen Körpers, zu erfassen.
- ein Interesse an der Geschichte der zeitgenössischen Kunst und an einer kontinuierlichen Entwicklung.
- die Vermischung von heidnischer und religiöser Ikonographie, wobei der Mensch im Mittelpunkt steht.
- eine Tendenz zu Monumentalität und dramatischen Körperhaltungen.
- das Interesse, beim Betrachter eine emotionale Reaktion hervorzurufen.
- die Entwicklung einer präzisen mathematischen Perspektive.
- ein Interesse an hyperrealistischen und detaillierten Porträts, Szenen und Landschaften.
- das Interesse an der Verwendung von leuchtenden Farben, Schattierungen und dem Einfangen von Lichteffekten
- die Entwicklung in der Verwendung von Ölfarben und feinen Drucken.
- die Verwendung von subtilen Formen und alltäglichen Gegenständen, um zusätzliche Bedeutung zu verleihen.
- das steigende Ansehen der Künstler als außergewöhnliche Handwerker, die intellektuelle Studien mit praktischen Fertigkeiten verbanden.

### Mittelalterliche Ursprünge

Früher glaubte man, die Kunst der Renaissance sei in einer wundersamen Wiedergeburt von Ideen und Talenten aus dem Nichts entstanden, doch Untersuchungen moderner Historiker haben ergeben, dass mit vielen Elementen der Renaissancekunst bereits im 14. Jahrhundert n. Chr. experimentiert wurde. Künstler wie Giotto (gest. 1337 n. Chr.) waren bestrebt, ihre Gemälde realistischer zu gestalten, und setzten daher perspektivische Verkürzung ein, um einer Szene ein Gefühl von Tiefe zu verleihen. Giottos Einsatz von Verkürzung, Licht und Schatten, Emotionen und einer dynamischen Auswahl von Szenen ist am besten in seinen religiösen Fresken in der Scrovegni-Kapelle in Padua (um 1315 n. Chr.) zu erkennen. Diese Techniken und die Tatsache, dass es dem Künstler gelang, die Figuren zum Leben zu erwecken, hatten einen enormen Einfluss auf spätere Künstler. Aus diesem Grund wird Giotto oft als der „erste Maler der Renaissance“ bezeichnet, auch wenn er vor der eigentlichen Renaissance lebte.

[ ![Kiss of Judas by Giotto](https://www.worldhistory.org/img/r/p/500x600/12690.jpg?v=1744497784) Der Judaskuss von Giotto Giotto (Public Domain) ](https://www.worldhistory.org/image/12690/kiss-of-judas-by-giotto/ "Kiss of Judas by Giotto")Wohlhabende Mäzene waren die treibende Kraft hinter der Kunst der Renaissance in einer Zeit, in der die überwiegende Mehrheit der künstlerischen Werke auf Bestellung entstand. In der ersten Zeit der Renaissance waren die Kirchen die üblichen Nutznießer dieses Systems. Gemalte Tafeln für Altarbilder und Fresken waren die häufigste Form der künstlerischen Ausschmückung. Sie zeigten häufig die *Sacra Conversazione*, d. h. die Jungfrau mit dem Kind, umgeben von Heiligen und Wohlgesinnten. Monumentale, mehrere Meter hohe Altarbilder wurden oft kunstvoll gerahmt, um die zeitgenössischen Entwicklungen in der Architektur nachzuahmen. Das berühmteste Altarbild ist das Genter Altarbild von Jan van Eyck (ca. 1390–1441 n. Chr.) aus dem Jahr 1432. Die Themen der Frührenaissance ähneln also sehr stark denen, die im Mittelalter beliebt waren.

Private Mäzene wie Päpste, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Könige und Herzöge sahen alle den Nutzen darin, ihre Städte und Paläste zu verschönern, aber sie waren auch sehr daran interessiert, sich einen Ruf der Frömmigkeit und der Kenntnis von Kunst und Geschichte zu erwerben. Wenn ein Mäzen einen Künstler gefunden hatte, der ihm gefiel, stellte er ihn oft langfristig als offiziellen Hofkünstler ein und beauftragte ihn mit allen möglichen Aufgaben, von Porträts bis zur Gestaltung von Livree. Da die Mäzene zahlten, stellten sie oft spezifische Anforderungen an die Details eines Kunstwerks. Auch wenn ein Künstler seine Fähigkeiten und seine Fantasie einsetzen konnte, musste er sich doch an die Konventionen halten, da die Figuren in seinen Werken erkennbar sein mussten. Es war zum Beispiel nicht sinnvoll, ein Fresko aus dem Leben eines Heiligen anzufertigen, wenn niemand wusste, wer dieser Heilige war. Aus diesem Grund verlief die Entwicklung in der Kunst relativ langsam, aber als einige Künstler großen Ruhm erlangten, konnten sie neue Ideen entwickeln und ihre Kunst von der vorherigen abheben.

### Das klassische Revival

Ein charakteristisches Merkmal der Renaissance war das neue Interesse an der griechischen und römischen Antike. Im Rahmen dessen, was wir heute als Renaissance-Humanismus bezeichnen, wurden die klassische Literatur, Architektur und Kunst herangezogen, um Ideen zu gewinnen, die für die zeitgenössische Welt umgewandelt werden konnten. Lorenzo de’ Medici (1449–1492 n. Chr.), das Oberhaupt der großen Florentiner Familie, war ein bedeutender Mäzen, und seine Sammlung antiker Kunstwerke diente vielen Künstlern als Studienobjekt. Junge Künstler, die in den Werkstätten etablierter Meister ausgebildet wurden, hatten dort ebenfalls Zugang zu antiker Kunst oder zumindest zu Reproduktionszeichnungen.

[ ![The Birth of Venus by Botticelli](https://www.worldhistory.org/img/r/p/750x750/711.jpg?v=1751821819) Die Geburt der Venus von Botticelli Sandro Botticelli (CC BY-SA) ](https://www.worldhistory.org/image/711/the-birth-of-venus-by-botticelli/ "The Birth of Venus by Botticelli")Künstler ahmten klassische Kunstwerke oder Teile davon in ihren eigenen Werken direkt nach. So schuf Michelangelo (1475–1564 n. Chr.) 1496 n. Chr. den *schlafenden Amor* (heute verschollen), den er absichtlich altern ließ, um ihn als authentisches antikes Werk erscheinen zu lassen. Eine weitere Nachbildung der Antike, dieses Mal eine völlig imaginäre, ist das Fresko *Die Schule von Athen* von Raffael (1483–1520 n. Chr.). Das 1511 n. Chr. vollendete Fresko im Vatikan zeigt alle bedeutenden Denker der antiken Welt. Besonders beliebt waren gängige Bilder aus der klassischen [Mythologie](https://www.worldhistory.org/trans/de/1-427/mythologie/). Diese wurden neu interpretiert und haben in einigen Fällen sogar die antike Kunst in unseren Köpfen verdrängt, wenn wir an bestimmte Themen denken. *Die Geburt der Venus* (um 1484 n. Chr., Uffizien, Florenz) von Sandro Botticelli (1445–1510 n. Chr.) ist ein solches Beispiel. Schließlich war noch die Darstellung antiker Architektur und Ruinen eine besondere Vorliebe vieler Künstler der Renaissance, um ihren mythologischen und religiösen Werken eine besondere Atmosphäre zu verleihen.

### Der gestiegene Status der Künstler

Eine weitere neue Entwicklung war das Interesse daran, die Kunstgeschichte zu rekonstruieren und zu katalogisieren, wer genau die bedeutenden Künstler waren und warum. Der berühmteste Gelehrte, der eine solche Geschichte zusammenstellte, war Giorgio Vasari (1511–1574 n. Chr.) in seinem Werk *Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten* (1550 n. Chr., überarbeitet 1568 n. Chr.). Es handelt sich dabei um eine monumentale Aufzeichnung der Künstler der Renaissance, ihrer Werke und der mit ihnen verbundenen anekdotischen Geschichten, und so gilt Vasari als einer der Pioniere der Kunstgeschichte. Künstler profitierten auch davon, dass spezielle Biografien über ihr Leben und ihre Werke verfasst wurden, selbst als sie noch lebten, wie z. B. das 1553 n. Chr. von Ascanio Condivi (1525–1574 n. Chr.) verfasste *Leben des Michelangelo*. Künstler schrieben auch Texte über Techniken zum Nutzen anderer. Der früheste sind die *Denkwürdigkeiten* von Lorenzo Ghiberti (1378–1455 n. Chr.), die um 1450 n. Chr. geschrieben wurde. Da sie Einzelheiten zu Ghibertis eigenem Leben und Werk enthalten, handelt es sich auch um die erste Autobiografie eines europäischen Künstlers.

[ ![David by Michelangelo](https://www.worldhistory.org/img/r/p/750x750/7451.jpg?v=1773050914) David von Michelangelo Joe Hunt (CC BY) ](https://www.worldhistory.org/image/7451/david-by-michelangelo/ "David by Michelangelo")Dieses Interesse an den Künstlern der Renaissance, an ihrem Privatleben und daran, wie sie zu ihren Meisterwerken kamen, spiegelt den hohen Status wider, den sie nun genossen. Künstler wurden immer noch als Handwerker wie Schuster und Zimmerleute angesehen, und sie waren gezwungen, einer Handwerkszunft beizutreten. Dies begann sich in der Renaissance zu ändern. Künstler unterschieden sich offensichtlich von anderen Handwerkern, da sie mit ihren Werken weithin bekannt werden konnten und bei ihren Mitbürgern ein Gefühl des Bürgerstolzes auslösten. Es waren jedoch die intellektuellen Bemühungen von Malern wie Leonardo da Vinci (1452–1519 n. Chr.) und Albrecht Dürer (1471–1528 n. Chr.), die die Maler schließlich in den Status von „Künstlern“ erhoben, eine Bezeichnung, die zuvor auf diejenigen beschränkt war, die die traditionellen freien Künste wie Latein und Rhetorik studierten. Die Künstler beschäftigten sich intensiv mit der Kunstgeschichte und den Entwicklungen in der Kunstwelt, schrieben Abhandlungen über ihr Handwerk und experimentierten mit der mathematischen Perspektive. All dies erhob die Kunst zu einer Wissenschaft.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Künstler der Renaissance, insbesondere der Hochrenaissance (1490–1527 n. Chr.), ist ihre außergewöhnliche Beherrschung einer Vielzahl von Medien. Persönlichkeiten wie Michelangelo und Leonardo waren ebenso versierte Maler wie Bildhauer, und beide wandten sich, wie viele andere Meister, auch der Architektur zu. Diese erfolgreichen Meister unterhielten große Werkstätten, in denen die nächste Generation von Künstlern ausgebildet wurde.

Ein größeres Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das eigene Wissen und den eigenen Beitrag zur Kultur im Allgemeinen zeigt sich in der zunehmenden Zahl von Künstlern, die sich selbst porträtierten. Ein weiteres Symptom war die häufige Signierung von Kunstwerken, manchmal an sehr prominenten Stellen des Bildes (auch wenn die Assistenten in der Werkstatt eines Meisters die Werke häufig fertigstellten).

[![](https://www.worldhistory.org/img/c/p/100x100/12907.jpg?v=1744370355-1739980262)![](https://www.worldhistory.org/img/c/p/100x100/12908.jpg?v=1748500756)![](https://www.worldhistory.org/img/c/p/100x100/12909.jpg?v=1771007722)![](https://www.worldhistory.org/img/c/p/100x100/12906.jpg?v=1748500760)![](https://www.worldhistory.org/img/c/p/100x100/12911.jpg?v=1744370465)![](https://www.worldhistory.org/img/c/p/100x100/12862.jpg?v=1747526291)](https://www.worldhistory.org/collection/120/a-gallery-of-50-renaissance-paintings/)Image Gallery#### [A Gallery of 50 Renaissance Paintings](https://www.worldhistory.org/collection/120/a-gallery-of-50-renaissance-paintings/)

In this gallery, we present 50 of the most important Renaissance paintings created by the greatest artists from Jan van Eyck (c. 1390-1441) to Tintoretto... ### Malerei und neue Techniken

Die Maler der Renaissance waren vielseitig und experimentierten oft, aber im Allgemeinen verwendeten sie im Laufe der Renaissance die Freskotechnik für Wände, Tempera für Tafeln und Öl für Tafeln oder Leinwand. Die Freskomalerei – das Malen auf feuchtem Kalkputz – und die Temperamalerei – die Verwendung von mit Eigelb vermischten Pigmenten – waren beides Techniken, die schon lange vor der Renaissancezeit angewandt wurden. Man experimentierte jedoch mit Ölfarben (mit Lein- oder Walnussöl vermischte Pigmente), die sattere Farben, eine breitere Palette von Farbtönen und mehr Tiefe als die traditionellen Farben lieferten. Ölfarben ermöglichten es, mehr Details in den Gemälden darzustellen und Pinselstriche zu einem visuellen Effekt werden zu lassen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts verwendeten die meisten bedeutenden Künstler an der Staffelei nicht mehr Tempera, sondern Öl. Der Nachteil von Ölmalerei war, dass sie schnell verfiel, wenn sie anstelle von echten Fresken an Wänden verwendet wurde.

Je nach Ort gab es unterschiedliche Malstile und Techniken. So war beispielsweise in Venedig die Technik des *Colore* (oder *Colorito*) vorherrschend (bei der kontrastierende Farben verwendet wurden, um eine harmonische Komposition zu erzielen und zu definieren), während in Florenz der *Disegno* bevorzugt wurde (wobei die Linienzeichnung der Form im Vordergrund stand). Andere Techniken, die von den Künstlern der Renaissance perfektioniert wurden, sind *Chiaroscuro* (die kontrastreiche Verwendung von Licht und Schatten) und das *Sfumato* (der Übergang von helleren zu dunkleren Farben).

Das Motiv des Gemäldes war eine weitere Gelegenheit zum Experimentieren. Das Malen von Figuren in dramatischen Posen wurde zu einer Mode der Renaissance, am besten zu sehen in Michelangelos Decke der Sixtinischen Kapelle in Rom (1512 n. Chr.). Der Kontrapost, eine Asymmetrie zwischen Ober- und Unterkörper der Figuren, eine von Leonardo und vielen anderen angewandte Technik, verleiht dem Gemälde eine enorme Dynamik. Eine weitere Idee war die Schaffung von Formen in einer Szene, insbesondere von Dreiecken. Ziel war es, eine harmonische Komposition zu schaffen und der Szene zusätzliche Tiefe zu verleihen, wie in Leonardos Wandgemälde des *Abendmahls* in der Mailänder Kirche Santa Maria delle Grazie (um 1498 n. Chr.) oder dem *Triumph der Galatea* von Raffael (um 1513 n. Chr., Villa Farnesina, Rom) zu sehen ist.

[ ![God Creating the Sun, Moon & Planets, Sistine Chapel](https://www.worldhistory.org/img/r/p/750x750/12753.jpg?v=1771616716) Die Erschaffung der Sonne, des Mondes und der Pflanzen, Sixtinische Kapelle Michelangelo (Public Domain) ](https://www.worldhistory.org/image/12753/god-creating-the-sun-moon--planets-sistine-chapel/ "God Creating the Sun, Moon & Planets, Sistine Chapel")Die Künstler strebten nach einem immer größeren Realitätssinn in ihren Gemälden, und dies konnte durch die Wiedergabe der Perspektive erreicht werden, die man in einer dreidimensionalen Ansicht zu sehen erwarten würde. Andrea Mantegna (ca. 1431–1506 n. Chr.) nutzte Techniken der perspektivischen Verkürzung, wie sie auch Giotto angewandt hatte, etwa in seinem Bild *Die Agonie im Garten* (um 1460 n. Chr., National Gallery, London). Mantegna malte seine Szenen auch gerne so, als ob man sie von unten betrachten würde, ein weiterer Trick, der seinem Werk Tiefe verlieh. Manchmal wurde die Tiefe im Mittelgrund des Gemäldes erreicht, während Figuren den Vordergrund beherrschten, was sie dem Betrachter näher brachte. Diese Technik wurde von Pietro Perugino (ca. 1450–1523 n. Chr.) erfunden und ist am besten in der *Vermählung Mariä* (ca. 1504 n. Chr., Pinacoteca di Brera, Mailand) von Raffael zu sehen, der einst ein Schüler Peruginos war.

In der Zwischenzeit gingen Maler wie Piero della Francesca (ca. 1420–1492 n. Chr.) noch weiter und verwendeten präzise mathematische Prinzipien der Perspektive, wie man in seiner *Geißelung Christi* (ca. 1455 n. Chr., Nationalgalerie der Marken, Urbino) sehen kann. Einige Kritiker waren der Meinung, dass einige Künstler bei der Verwendung der Perspektive zu weit gingen und so der ursprüngliche Sinn ihrer Malerei verloren ging – Paolo Uccello (1397–1475 n. Chr.) war ein besonderes Opfer dieser Behauptung. Uccellos *Jagd* (um 1460 n. Chr., Ashmolean Museum, Oxford) ist sicherlich ein kühnes Gemälde mit seinem Panoramablick auf einen symmetrischen Wald, der in einen immer dunkler werdenden Hintergrund übergeht, während der Vordergrund von den Jägern und ihren Hunden beherrscht wird, die alle auf einen entfernten zentralen Punkt zusteuern.

[ ![Ecstasy of Saint Francis by Giovanni Bellini](https://www.worldhistory.org/img/r/p/500x600/12834.jpg?v=1760841549) Der heilige Franziskus in Ekstase von Giovanni Bellini Google Cultural Institute (Public Domain) ](https://www.worldhistory.org/image/12834/ecstasy-of-saint-francis-by-giovanni-bellini/ "Ecstasy of Saint Francis by Giovanni Bellini")Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Realität bestand darin, die Szene mit einer einzigen Lichtquelle auszustatten, die in allen Elementen des Gemäldes passende Schattenbereiche erzeugt, so beispielsweise *Der heilige Franziskus in Ekstase* (Frick Collection, New York) von Giovanni Bellini (ca. 1430–1516 n. Chr.) aus dem Jahr 1480. Manche Künstler begannen sogar, dem Betrachter Streiche zu spielen, wie etwa durch den Spiegel in Jan van Eycks Porträt der *Arnolfini-Hochzeit* (1434 n. Chr., National Gallery, London), in dem sich Figuren spiegeln, die neben dem Betrachter stehen müssen. All diese Techniken hatten den zusätzlichen Vorteil, dass sie für Betrachter, die nicht an solche Innovationen gewöhnt waren, einen „Wow-Ef­fekt“ erzeugten.

Die Maler der Renaissance wollten ihren Werken eine weitere Bedeutungsebene hinzufügen, die über den ersten visuellen Eindruck hinausging. Mythologische Szenen waren oft voller Symbolik, um den gebildeten Betrachter von dem weniger gebildeten zu unterscheiden. Tizian (um 1487–1576 n. Chr.) bezeichnete seine mythologischen Gemälde sogar als eine Form der Poesie, die er *Poesia* nannte, so dicht waren die klassischen Bezüge in ihnen, z. B. in *Bacchus und Ariadne* (um 1523 n. Chr., National Gallery, London).

[ ![Mona Lisa](https://www.worldhistory.org/img/r/p/500x600/12640.jpg?v=1749372425-1739980083) Mona Lisa Centre for Research and Restoration of the Museums of France (Public Domain) ](https://www.worldhistory.org/image/12640/mona-lisa/ "Mona Lisa")Die Porträtmalerei war ein weiterer Bereich, in dem sich die Künstler der Renaissance hervortaten. Das berühmteste Beispiel ist Leonardos *Mona Lisa* (ca. 1506 n. Chr., Louvre, Paris), die eine nicht identifizierte Frau zeigt. Leonardo hat nicht nur ein Abbild gemalt, sondern auch die Stimmung der Dargestellten eingefangen. Konturen, Perspektive und Farbabstufungen werden kombiniert, um dem Bild Leben einzuhauchen. Die lässige Haltung und die Dreiviertelansicht der Dame sind ein weiterer Hinweis auf Bewegung. Dieses Gemälde hatte einen enormen Einfluss auf spätere Porträts. Eine weitere Entwicklung war die Verwendung von Alltagsgegenständen in Porträts, die auf den Charakter, den Glauben und die Interessen der Porträtierten hinwiesen. Die niederländischen Maler waren besondere Meister des realistischen Porträts, und ihre Ideen verbreiteten sich in Italien, wo sie zum Beispiel in den Werken von Piero della Francesca zu finden sind, insbesondere in seinem Gemälde von Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino (um 1470, Uffizien, Florenz).

### Bildhauerei und Bruch mit der klassischen Form

Während viele religiöse Themen in der Bildhauerei wie die Pietà – die um den Leichnam Jesu Christi trauernde Jungfrau Maria – beliebt blieben, wich die konventionelle Ikonografie bald innovativeren Darstellungen. Donatello (ca. 1386–1466 n. Chr.) experimentierte beispielsweise damit, Technik und Ausführung zu opfern, um die Emotionen einer Figur einzufangen, eine Strategie, die sich am besten in seiner hölzernen *Maria Magdalena* (ca. 1446 n. Chr., Museo dell’Opera del Duomo, Florenz) zeigt.

[ ![Mary Magdalene by Donatello](https://www.worldhistory.org/img/r/p/500x600/12620.png?v=1772098748) Maria Magdalena von Donatello Sailko (CC BY-SA) ](https://www.worldhistory.org/image/12620/mary-magdalene-by-donatello/ "Mary Magdalene by Donatello")Im Zuge des klassischen Revivals schufen Bildhauer ihre eigenen Versionen antiker Figuren aus Holz, Stein und Bronze. Am berühmtesten ist der *David* von Michelangelo (1504 n. Chr., Galleria dell’Accademia, Florenz). Die Marmorfigur, die den biblischen König darstellt, der in seiner Jugend den Riesen Goliath erschlug, ist mit einer Höhe von 5,20 Metern viel größer als lebensgroß. Sie erinnert an kolossale Herkules-Statuen aus der Antike, aber die Spannung der Figur und ihr entschlossenes Gesicht sind Erfindungen der Renaissance.

Donatello schuf seine Version des David in Bronze (1420 oder 1440 n. Chr., Bargello, Florenz) und dieses Werk war eine weitere dramatische Abkehr von der antiken Skulptur. Die Körperhaltung schafft eine sinnliche Figur, die in der Antike nicht möglich gewesen wäre. Sowohl der David von Michelangelo als auch der von Donatello erinnern an die enge Verbindung zwischen Kunst und Funktion in der Renaissance. David erschien auf dem offiziellen Siegel von Florenz und erinnerte als Goliath-Töter zur rechten Zeit an die Kämpfe der Florentiner gegen die rivalisierende Stadt Mailand.

[ ![Miracle of the Mule by Donatello](https://www.worldhistory.org/img/r/p/750x750/12619.jpg?v=1749372431) Das Eselswunder von Donatello Sailko (Public Domain) ](https://www.worldhistory.org/image/12619/miracle-of-the-mule-by-donatello/ "Miracle of the Mule by Donatello")Eine mit der Bildhauerei verwandte Kunst war der Kupferstich. Auch hier war Donatello beteiligt, der für das Baptisterium von Siena und mehrere florentinische Kirchen prächtige Bronzetafeln mit Flachrelief anfertigte. Die Technik, eine Szene mit geringer Tiefe zu schnitzen und dennoch ein Gefühl für die Perspektive zu erhalten, wurde als abgeflachtes Relief oder *Rilievo Schiacciato* bezeichnet. Eine ganz andere Technik bestand darin, Metalltafeln mit Figuren zu schaffen, die so hoch reliefiert waren, dass sie fast rund waren. Das berühmteste Beispiel für diese Technik ist Lorenzo Ghibertis *Paradiespforte*, die Tür des Baptisteriums von San Giovanni in Florenz (vollendet 1452 n. Chr.). Die an den Türen angebrachten vergoldeten Paneele zeigen biblische Szenen und sogar eine Büste von Ghiberti selbst.

Ab 1420 n. Chr. waren Holzschnitte beliebt, aber erst mit der Entwicklung des Kupferstichs in den 1470er Jahren n. Chr. wurde die Druckgrafik zu einer echten Kunstform. Kupferplatten ermöglichten eine viel größere Präzision und Detailgenauigkeit. Mantegna und Dürer waren zwei bemerkenswerte Experten auf diesem Gebiet, und ihre Kupferstiche wurden zu begehrten Sammlerstücken. Der erfolgreichste Drucker war Marcantonio Raimondi (1480–1534 n. Chr.), und seine Kunstdrucke trugen dazu bei, Ideen nach Nordeuropa zu verbreiten und umgekehrt.

[ ![Miracle of St. Mark by Tintoretto](https://www.worldhistory.org/img/r/p/750x750/12827.jpg?v=1746907445) Das Sklavenwunder von Tintoretto Didier Descouens (CC BY-SA) ](https://www.worldhistory.org/image/12827/miracle-of-st-mark-by-tintoretto/ "Miracle of St. Mark by Tintoretto")### Das Erbe der Renaissancekunst

Das Sammeln von Kunst wurde zu einem Hobby der Wohlhabenden, doch als das Bürgertum reicher wurde, konnte auch es Kunst erwerben, wenn auch nicht ganz so bedeutende. Werkstätten wie die von Ghiberti begannen zwar nicht gerade mit der Massenproduktion von Kunst, aber zumindest mit der Verwendung standardisierter Elemente aus einem bestehenden Katalog. Kurzum: Kunst war nicht mehr nur den Wohlhabenden vorbehalten, und wer sich keine Originale leisten konnte, hatte die Möglichkeit, Drucke zu kaufen. Die Drucke verbreiteten auch den Ruf der Künstler weit und breit. Dank der Ausweitung des Kunstmarktes waren die Meister nun frei, Kunst so zu produzieren, wie sie es für richtig hielten, und nicht so, wie ein Mäzen es für richtig hielt.

Die Kunst der Renaissance entwickelte sich ständig weiter. Der Manierismus zum Beispiel ist ein vager Begriff, der sich zunächst auf die seltsam andersartige Kunst nach der Hochrenaissance bezog. Später erhielt der Manierismus eine positivere Bedeutung: Stil, Zweideutigkeit der Aussage, Kontrast und allgemein das Spiel mit den Techniken und Standardisierungen, die die Künstler der früheren Renaissance festgelegt hatten. Ein Beispiel dafür ist das 1548 n. Chr. entstandene *Sklavenwunder* von Tintoretto (ca. 1518–1594 n. Chr., Academia, Venedig). Aus dem Manierismus entwickelte sich der nächste große Stil in der europäischen Kunst, der hochdekorative Barock, der die reichen Farben, feinen Details und energischen Posen der Renaissancekunst zu einem neuen Extrem von überwältigender Dramatik und Dekoration führte.

#### Editorial Review

This human-authored definition has been reviewed by our editorial team before publication to ensure accuracy, reliability and adherence to academic standards in accordance with our [editorial policy](https://www.worldhistory.org/static/editorial-policy/).

## Literaturverzeichnis

- [Campbell, Gordon. *The Oxford Illustrated History of the Renaissance.* Oxford University Press, 2019.](https://www.worldhistory.org/books/019871615X/)
- [Hale, J.R. (ed). *The Thames & Hudson Dictionary of the Italian Renaissance.* Thames & Hudson, 2020.](https://www.worldhistory.org/books/B01K0SPLDW/)
- [Nash, Susie. *Northern Renaissance Art.* Oxford University Press, 2009.](https://www.worldhistory.org/books/0192842692/)
- [Paoletti, John T. & Radke, Gary M. *Art in Renaissance Italy.* Pearson, 2011.](https://www.worldhistory.org/books/0205010474/)
- [Rundle, David. *The Hutchinson Encyclopedia of the Renaissance.* Hodder Arnold, 2000.](https://www.worldhistory.org/books/1859863329/)
- [Woods, Kim W. *Making Renaissance Art.* Yale University Press, 2007.](https://www.worldhistory.org/books/030012189X/)
- [Wyatt, Michael. *The Cambridge Companion to the Italian Renaissance.* Cambridge University Press, 2014.](https://www.worldhistory.org/books/0521699460/)

## Autor

Mark ist Verlagsleiter bei WHE und hat einen Master of Arts in Politischer Philosophie von der University of York. Er arbeitet als Forscher, Autor, Historiker und Redakteur. Besonders interessieren ihn Kunst, Architektur und die Frage, welche Ideen allen Zivilisationen gemeinsam sind.

## Zeitleiste

- **1376 CE - 1455 CE**: Life of the Italian Renaissance artist [Lorenzo Ghiberti](https://www.worldhistory.org/Lorenzo_Ghiberti/).
- **1377 CE - 1446 CE**: Life of the Italian Renaissance architect and sculptor [Filippo Brunelleschi](https://www.worldhistory.org/Filippo_Brunelleschi/).
- **c. 1390 CE - 1441 CE**: The life of the Netherlandish Renaissance artist [Jan van Eyck](https://www.worldhistory.org/Jan_van_Eyck/).
- **1397 CE - 1475 CE**: Life of the Italian Renaissance artist [Paolo Uccello](https://www.worldhistory.org/Paolo_Uccello/).
- **c. 1415 CE**: The Italian Renaissance artist [Donatello](https://www.worldhistory.org/Donatello/) completes his [sculpture](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Sculpture/) of Saint George for the Orsanmichele in Florence.
- **1420 CE - 1450 CE**: The Italian Renaissance artist [Donatello](https://www.worldhistory.org/Donatello/) sculpts his [bronze](https://www.worldhistory.org/disambiguation/bronze/) David in Florence.
- **c. 1420 CE - 1492 CE**: Life of the Italian Renaissance artist [Piero della Francesca](https://www.worldhistory.org/Piero_della_Francesca/).
- **1425 CE - 1452 CE**: The Italian Renaissance sculptor [Lorenzo Ghiberti](https://www.worldhistory.org/Lorenzo_Ghiberti/) works on his second set of doors, the 'Gates of Paradise', for the Baptistery of Florence's Cathedral.
- **c. 1430 CE - 1516 CE**: Life of the Italian Renaissance artist [Giovanni Bellini](https://www.worldhistory.org/Giovanni_Bellini/).
- **1432 CE**: The [Ghent Altarpiece](https://www.worldhistory.org/Ghent_Altarpiece/) is completed by the Netherlandish Renaissance artists [Jan van Eyck](https://www.worldhistory.org/Jan_van_Eyck/) and Hubert van Eyck.
- **1435 CE**: The Italian Renaissance architect [Leon Battista Alberti](https://www.worldhistory.org/Leon_Battista_Alberti/) writes his treatise De pictura (On Painting).
- **1436 CE**: The Italian Renaissance artist [Paolo Uccello](https://www.worldhistory.org/Paolo_Uccello/) completes his equestrian [fresco](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Fresco/) of Sir John Hawkwood.
- **1446 CE - 1453 CE**: The Italian Renaissance artist [Donatello](https://www.worldhistory.org/Donatello/) creates his [bronze](https://www.worldhistory.org/disambiguation/bronze/) panels for the high altar of the Basilica Sant’ Antonio in Padua.
- **c. 1450 CE**: The Italian Renaissance sculptor [Lorenzo Ghiberti](https://www.worldhistory.org/Lorenzo_Ghiberti/) writes his Commentaries, a mix of art history and autobiography.
- **c. 1450 CE - 1523 CE**: Life of the Italian Renaissance artist [Pietro Perugino](https://www.worldhistory.org/Pietro_Perugino/).
- **1452 CE - 1465 CE**: The Italian Renaissance artist [Piero della Francesca](https://www.worldhistory.org/Piero_della_Francesca/) produces his cycle of frescoes on the Legend of the True Cross for the San Francesco church, Arezzo.
- **c. 1453 CE**: The Italian Renaissance artist [Donatello](https://www.worldhistory.org/Donatello/) completes his equestrian statue of Erasmo da Narni, the Gattamelata (‘honeycat’) in Padua.
- **c. 1455 CE**: The Italian Renaissance artist [Piero della Francesca](https://www.worldhistory.org/Piero_della_Francesca/) produces his painted panel the Flagellation of Christ.
- **c. 1456 CE**: The Italian Renaissance artist [Donatello](https://www.worldhistory.org/Donatello/) sculpts his wooden statue of a penitent Mary Magdalene.
- **1464 CE**: The Italian Renaissance architect [Leon Battista Alberti](https://www.worldhistory.org/Leon_Battista_Alberti/) writes his treatise on [sculpture](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Sculpture/).
- **c. 1465 CE**: The Italian Renaissance artist [Piero della Francesca](https://www.worldhistory.org/Piero_della_Francesca/) produces his [fresco](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Fresco/) the Resurrection of Christ.
- **1465 CE - 1474 CE**: The Italian Renaissance artist [Andrea Mantegna](https://www.worldhistory.org/Andrea_Mantegna/) works on his [fresco](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Fresco/) cycles in the Palazzo Ducale of Mantua.
- **c. 1470 CE**: The Italian Renaissance artist [Piero della Francesca](https://www.worldhistory.org/Piero_della_Francesca/) produces his portrait of the Duke of Urbino, Federico da Montefeltro.
- **1471 CE - 1528 CE**: Life of the German Renaissance artist [Albrecht Dürer](https://www.worldhistory.org/Albrecht_Durer/).
- **c. 1474 CE**: The Italian Renaissance artist [Piero della Francesca](https://www.worldhistory.org/Piero_della_Francesca/) writes his treatise On Perspective in Painting.
- **1475 CE - 1564 CE**: Life of the Italian Renaissance artist [Michelangelo](https://www.worldhistory.org/Michelangelo/).
- **c. 1480 CE**: The Italian Renaissance artist [Giovanni Bellini](https://www.worldhistory.org/Giovanni_Bellini/) completes his Ecstasy of Saint Francis painting.
- **1480 CE - 1484 CE**: The Italian Renaissance artist [Sandro Botticelli](https://www.worldhistory.org/Sandro_Botticelli/) produces his painting the Birth of [Venus](https://www.worldhistory.org/venus/).
- **c. 1482 CE**: The Italian Renaissance artist [Sandro Botticelli](https://www.worldhistory.org/Sandro_Botticelli/) produces his Primavera painting.
- **c. 1487 CE - 1576 CE**: Life of the Italian Renaissance artist [Titian](https://www.worldhistory.org/Titian/).
- **1490 CE - 1492 CE**: The Italian Renaissance artist [Sandro Botticelli](https://www.worldhistory.org/Sandro_Botticelli/) produces his Lamentation over the Dead Christ painting.
- **c. 1492 CE**: [Leonardo da Vinci](https://www.worldhistory.org/Leonardo_da_Vinci/) completes his 'Vitruvian Man' sketch.
- **1497 CE - 1500 CE**: The Italian Renaissance artist [Michelangelo](https://www.worldhistory.org/Michelangelo/) works on his masterpiece the Pieta.
- **c. 1497 CE - 1543 CE**: Life of the German Renaissance painter [Hans Holbein the Younger](https://www.worldhistory.org/Hans_Holbein_the_Younger/).
- **c. 1498 CE**: [Leonardo da Vinci](https://www.worldhistory.org/Leonardo_da_Vinci/) completes his [wall](https://www.worldhistory.org/wall/) mural 'The Last Supper' in Milan's Sante Maria delle Grazie.
- **c. 1500 CE**: The Italian Renaissance artist [Sandro Botticelli](https://www.worldhistory.org/Sandro_Botticelli/) produces his Mystic Nativity painting.
- **c. 1500 CE**: The Italian Renaissance artist [Giovanni Bellini](https://www.worldhistory.org/Giovanni_Bellini/) completes his portrait of Doge Leonardo Loredan.
- **c. 1503 CE - c. 1506 CE**: [Leonardo da Vinci](https://www.worldhistory.org/Leonardo_da_Vinci/) completes his painting the 'Mona Lisa'.
- **1504 CE**: The German Renaissance artist [Albrecht Dürer](https://www.worldhistory.org/Albrecht_Durer/) creates his Adam and Eve print.
- **1504 CE**: The Italian Renaissance artist [Michelangelo](https://www.worldhistory.org/Michelangelo/) completes his masterpiece the statue of David.
- **c. 1504 CE**: The Italian Renaissance artist [Raphael](https://www.worldhistory.org/Raphael/) completes his The Marriage of the Virgin.
- **c. 1505 CE**: The Italian Renaissance artist [Giovanni Bellini](https://www.worldhistory.org/Giovanni_Bellini/) completes his altarpiece for the San Zaccaria church in Venice.
- **1507 CE**: The Italian Renaissance artist [Raphael](https://www.worldhistory.org/Raphael/) completes his painting The Entombment of Christ (aka The Deposition).
- **1508 CE - 1512 CE**: The Italian Renaissance artist [Michelangelo](https://www.worldhistory.org/Michelangelo/) works on his painting of the Sistine Chapel ceiling in [Rome](https://www.worldhistory.org/Rome/).
- **1511 CE**: The Italian Renaissance artist [Raphael](https://www.worldhistory.org/Raphael/) completes his frescoes in the Stanze della Segnatura of the Vatican which include The School of [Athens](https://www.worldhistory.org/Athens/).
- **c. 1518 CE - 1594 CE**: Life of the Italian Renaissance painter [Tintoretto](https://www.worldhistory.org/Tintoretto/) (Jacopo Robusti).
- **c. 1520 CE**: The Italian Renaissance artist [Michelangelo](https://www.worldhistory.org/Michelangelo/) completes his masterpiece statue of [Moses](https://www.worldhistory.org/Moses/) for the [tomb](https://www.worldhistory.org/tomb/) of Pope [Julius](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Julius/) II.
- **c. 1525 CE**: The German Renaissance painter [Hans Holbein the Younger](https://www.worldhistory.org/Hans_Holbein_the_Younger/) creates his 41-print series the Dance of [Death](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Death/).
- **1536 CE**: The German Renaissance painter [Hans Holbein the Younger](https://www.worldhistory.org/Hans_Holbein_the_Younger/) becomes the court painter of [Henry VIII of England](https://www.worldhistory.org/Henry_VIII_of_England/).
- **1545 CE - 1554 CE**: The Italian Renaissance artist [Benvenuto Cellini](https://www.worldhistory.org/Benvenuto_Cellini/) works on his [bronze](https://www.worldhistory.org/disambiguation/bronze/) [sculpture](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Sculpture/) of [Perseus](https://www.worldhistory.org/Perseus/) and [Medusa](https://www.worldhistory.org/Medusa/).
- **1548 CE**: The Italian Renaissance artist [Tintoretto](https://www.worldhistory.org/Tintoretto/) produces his celebrated Miracle of Saint [Mark](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Mark/) Rescuing a Slave painting.
- **1564 CE - 1481 CE**: The Italian Renaissance artist [Tintoretto](https://www.worldhistory.org/Tintoretto/) works on his cycle of paintings for Venice’s Scuola Grande di San Rocco.
- **c. 1570 CE**: The Italian Renaissance artist [Tintoretto](https://www.worldhistory.org/Tintoretto/) porduces his Saint George and the Dragon painting.

## Fragen und Antworten

### Was macht die Kunst der Renaissance aus?
Die Kunst der Renaissance lässt sich durch das Interesse der Künstler und Bildhauer an der Kunst des klassischen Altertums und die Verwendung mathematischer Perspektive definieren. Die Kunst der Renaissance ist realistisch, detailliert, dramatisch und enthält oft verschiedene Bedeutungsebenen.

### Was sind einige Beispiele für die Kunst der Renaissance?
Zu den berühmtesten Beispielen der Kunst der Renaissance gehören Michelangelos Statue Davids und die Decke der Sixtinischen Kapelle in Rom. Leonardo da Vincis Porträt „Mona Lisa“ und Raffaels „Schule von Athen“ im Vatikan sind zwei der berühmtesten Gemälde der Renaissance. 

### Wie unterscheidet sich die Kunst der Renaissance von der Kunst des Barock?
Die Kunst der Renaissance unterscheidet sich von der Kunst des Barock, da die Werke der letzteren Epoche farbenprächtiger und detaillierter sind. Die Barockkunst ist viel dramatischer und dekorativer als die Kunst der Renaissance, die in ihrer Tradition näher an der Kunst der Antike ist, aber mehr Wert auf Perspektive, Realismus und verschiedene Bedeutungsebenen legt.  


## Externe Links

- [Famous Renaissance Artists of the Italian and Northern Renaissance](https://mymodernmet.com/renaissance-artists/)
- [20 Famous Renaissance Paintings Every Art Lover Should Know](https://mymodernmet.com/famous-renaissance-paintings/)
- [Anatomy in the Renaissance | Essay | The Metropolitan Museum of Art | Heilbrunn Timeline of Art History](https://www.metmuseum.org/toah/hd/anat/hd_anat.htm)

## Dieses Werk Zitieren

### APA
Cartwright, M. (2025, February 22). Renaissancekunst. (M. Wrackmeyer, Übersetzer). *World History Encyclopedia*. <https://www.worldhistory.org/trans/de/1-19090/renaissancekunst/>
### Chicago
Cartwright, Mark. "Renaissancekunst." Übersetzt von Marina Wrackmeyer. *World History Encyclopedia*, February 22, 2025. <https://www.worldhistory.org/trans/de/1-19090/renaissancekunst/>.
### MLA
Cartwright, Mark. "Renaissancekunst." Übersetzt von Marina Wrackmeyer. *World History Encyclopedia*, 22 Feb 2025, <https://www.worldhistory.org/trans/de/1-19090/renaissancekunst/>.

## Lizenz und Copyright

Eingereicht von [Marina Wrackmeyer](https://www.worldhistory.org/user/m.wrackmeyer/ "User Page: Marina Wrackmeyer"), veröffentlicht am 22 February 2025. Bitte entnehmen Sie die Informationen zum Urheberrecht den Originalquellen. Bitte beachten Sie, dass von dieser Seite verlinkte Inhalte andere Lizenzbedingungen haben können.

