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title: Karthagische Kunst
author: Mark Cartwright
translator: Marina Wrackmeyer
source: https://www.worldhistory.org/trans/de/1-14742/karthagische-kunst/
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license: Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/)
updated: 2026-05-26
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# Karthagische Kunst

_Verfasst von [Mark Cartwright](https://www.worldhistory.org/user/markzcartwright/)_
_Übersetzt von [Marina Wrackmeyer](https://www.worldhistory.org/user/m.wrackmeyer)_

Die Kunst der Karthager vereinte eine vielseitige Mischung von Einflüssen und Stilen, zu denen ägyptische Motive, griechische Mode, phönizische Götter und etruskische Muster gehörten. Edelmetalle, Elfenbein, Glas, Terrakotta und Stein wurden zu hochdekorativen Objekten verarbeitet, von Alltagsgegenständen bis hin zu rein ornamentalen Stücken. So wie die Karthager alle Arten von Handelsgütern importierten und exportierten, spiegelte auch ihre Kunst ihr weitreichendes Netzwerk an Kontakten im gesamten antiken Mittelmeerraum wider. Letztendlich schufen sie jedoch ihre eigene unverwechselbare Kunst, die Elemente anderer Kulturen auf einzigartige Weise miteinander verband. Die charakteristischen Merkmale der punischen Kunst lassen sich am besten an ihren Stelen, ihrem Schmuck, ihren Skulpturen und Masken erkennen.

Erhaltene Beispiele karthagischer Kunst sind im Vergleich zu anderen Kulturen jener Zeit leider rar, und ihr Umfang ist zudem dadurch eingeschränkt, dass die meisten Artefakte aus Grabkontexten stammen und daher überwiegend kleinformatig und religiöser Natur sind. Weltliche Kunst und Objekte, die ausschließlich wegen ihres ästhetischen Wertes hergestellt wurden, sind dagegen selten. Dennoch sind genügend Beispiele für Schmuck, Figuren, Keramik und Steinmetzarbeiten erhalten geblieben, um zu zeigen, dass die Karthager künstlerisch nicht so dürftig inspiriert waren, wie frühere Historiker zu behaupten pflegten.

### Einflüsse

[Karthago](https://www.worldhistory.org/trans/de/1-205/karthago/) wurde im 9. Jahrhundert v. Chr. von Kolonisten aus der phönizischen Stadt [Tyros](https://www.worldhistory.org/trans/de/1-503/tyros/) gegründet. Diese Tatsache und die anhaltend engen Verbindungen der Stadt zum Mutterland führten dazu, dass die Kunst zumindest in den Gründungsjahren stark von der phönizischen Kunst beeinflusst war. So wie [Phönizien](https://www.worldhistory.org/trans/de/1-183/phonizien/) selbst ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen war und seinen Reichtum dem Seehandel verdankte, so entwickelte sich auch Karthago zu einer kosmopolitischen Stadt mit Besuchern, Einwohnern und Künstlern aus dem gesamten antiken Mittelmeerraum. Die ägyptische Kunst war besonders einflussreich, und viele Motive finden sich in der karthagischen Kunst wieder, wie beispielsweise die Ziege, deren Kopf unter einem heiligen Baum nach hinten blickt, oder streng stehende Frauenfiguren. Die Kunst des Nahen Ostens war ein weiterer starker Einfluss, der sich besonders in den Figuren des Gottes Melqart oder Baal zeigt. Der Einfluss etruskischer Künstler wird vor allem in der karthagischen Keramikdekoration aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. deutlich.

Vor allem aber wurde die Kunst Karthagos ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. von der griechischen Welt inspiriert. Die Karthager waren nicht nur begeisterte Sammler griechischer Kunst, die sie als Beute von ihren Feldzügen in Sizilien mitbrachten, sondern sie schufen auch Nachahmungen. In Karthago gab es eine nicht unerhebliche griechische Bevölkerung, und viele von ihnen müssen als geschickte Handwerker in den Werkstätten der Stadt gearbeitet haben. Dort wiederum wurden wahrscheinlich ortsansässige Künstler oder die nächste Generation unterrichtet. Wir kennen mindestens einen Künstler, dessen Vater ein griechischer Einwanderer war, der seine Werke jedoch als „Boethos von Karthago“ signierte und der so hoch geschätzt wurde, dass sein Werk in [Olympia](https://www.worldhistory.org/trans/de/1-436/olympia/) geweiht wurde.

Es gibt ein generelles Problem bei der Identifizierung der genauen Herkunft vieler Kunstwerke, das durch die punische Gewohnheit, fremde Motive und Stile zu kopieren, noch erschwert wird. Traditionell vertraten Historiker die Ansicht, dass zumindest größtenteils die feineren Stücke importiert und die rustikaleren Kunstwerke vor Ort hergestellt wurden. Diese wenig schmeichelhafte Sichtweise wurde jedoch zunehmend revidiert, nachdem in der Stadt große Werkstätten entdeckt wurden, die auf einen florierenden Exporthandel hindeuten. Mit weiteren neuen archäologischen Funden wird die These, dass die gesamte bildende Kunst importiert wurde, zunehmend unhaltbar.

[ ![Phoenician-Punic Gold Pectoral](https://www.worldhistory.org/img/r/p/750x750/5252.jpg?v=1661353624) Phönizisch-punisches Goldpektorale JosÃ© Luiz (CC BY-SA) ](https://www.worldhistory.org/image/5252/phoenician-punic-gold-pectoral/ "Phoenician-Punic Gold Pectoral")### Materialien

Die karthagischen Künstler verwendeten eine Vielzahl von Materialien. Farbiges Glas und Glaspaste wurden zur Herstellung von Schmuckperlen und kleinen Parfümamphoren benutzt. Aus Elfenbein wurden dekorative Plaketten geschnitzt, die an Wänden aufgehängt oder an Möbeln angebracht werden konnten. Manchmal wurden diese Plaketten mit Halbedelsteinen, Glas oder Fayence dekoriert, um ihnen zusätzlichen Glanz zu verleihen. Aus demselben Material wurden Alltagsgegenstände wie Messer- und Spiegelgriffe, Kämme, kleine Schachteln und Intaglien geschnitzt. Terrakotta diente zur Herstellung von Götterfiguren, Masken, Räuchergefäßen sowie einfachen Bechern, Schalen und Kleeblattkannen. Außerdem wurden daraus runde Zierplatten gefertigt. Gold wurde für Schmuck verwendet und konnte gehämmert, gegossen, granuliert, repoussiert oder als Blattgold aufgebracht werden. Erhaltene Goldanhänger haben die Form von Früchten, kleinen Büsten und Naturgegenständen wie Kokons. Stein, in seltenen Fällen auch Marmor, wurde zu Grabstelen, Ossarien und kleinen Tempeln über Gräbern verarbeitet. Bronze wurde für Figuren verwendet, und besonders verbreitet waren Beilklingen. Sie wurden den Verstorbenen in Gräbern für das Leben nach dem Tod mitgegeben, hatten oft einen Griff in Form eines Schwans oder eines Ibiskopfes und waren wunderschön mit Darstellungen von Göttern aus dem phönizischen, griechischen oder ägyptischen Pantheon verziert.

### Gängige Materialien und Themen

**Figuren und Masken**

Figuren einer weiblichen Göttin, die wahrscheinlich als Schutzgöttin angesehen wurde, sind eine relativ häufige Beigabe in frühen Gräbern und Grabstätten. Sie wurden auch entweder als Bitte um Heilung oder als Dank dafür dargebracht. Die Figuren sind schlicht gestaltet, mit einem flachen Kopf und einem zylindrischen Körper. Auch Figuren des Gottes Melqart, auf einem Thron sitzend, die rechte Hand zum Segen erhoben und mit seiner typischen konischen Kopfbedeckung, wurden in großer Zahl hergestellt.

[ ![Carthaginian Portrait Bust](https://www.worldhistory.org/img/r/p/500x600/5253.jpg?v=1661353626) Karthagische Porträtbüste The British Museum (Copyright) ](https://www.worldhistory.org/image/5253/carthaginian-portrait-bust/ "Carthaginian Portrait Bust")Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. weisen viele Figuren griechische Einflüsse auf, insbesondere in ihrer Kleidung wie den Gewändern *Chiton* und *Peplos* sowie dem Mantel *Himation*. Obwohl die Karthager viele Konventionen der griechischen Kunst in ihrer eigenen Figurenskulptur imitierten, fällt auf, dass ein Element, das sie nicht übernahmen, der Akt war. Punische Figuren sind stets bekleidet. An verschiedenen karthagischen Fundstätten wurden weibliche Figuren ausgegraben, die Tamburine spielen, und einige dieser Figuren verbinden griechische Kleidung mit ägyptischen Darstellungen der geflügelten Isis, die einen typisch ägyptischen breiten Kragen trägt. Wie bei der griechischen Skulptur waren diese menschlichen Figuren ursprünglich bunt bemalt.

Reiter tauchen in verschiedenen Medien auf – besonders bekannt ist eine runde Terrakotta-Plakette aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. aus Douïmès. Der Krieger trägt einen Helm mit Helmkamm und einen runden Schild und lässt seinen Hund neben seinem Pferd herlaufen. Ein weiteres Terrakotta-Produkt waren Gefäße in Form von Tieren, einschließlich Enten und Kuhköpfen.

Grinsenden Masken aus bemalter, geritzter und gestempelter Terrakotta wurde durch Grimassen und tiefe Falten Leben eingehaucht. Mit ihren leeren Augen und offenem Mund wurden sie in Gräbern zurückgelassen, um böse Geister abzuwehren, oder zu demselben Zweck an Hauswänden aufgehängt. Man trug sie sicherlich nicht als Masken, da sie kleiner als lebensgroß sind. Sie wurden in großer Zahl hergestellt, sind jedoch alle Unikate. Eine zweite Art waren Masken mit lächelnden Frauengesichtern (*Protomai*), die jedoch nicht so grotesk waren wie die männlichen Versionen. Beide Arten konnten mithilfe von Formen hergestellt werden.

**Schmuck**

Halsketten aus einzelnen Glasperlen in Form von Männerköpfen sind ein typisches Element des karthagischen Schmucks. Jedes Gesicht hat lockiges Haar, einen Bart und die großen, starren Augen, die man so oft in den Gesichtern der punischen Kunst findet. Perlen wurden auch aus Gold, Silber und echten Perlen hergestellt. Anhänger, Ohrringe, Armbänder, Nasenringe, Fußringe und Diademe wurden von den Karthagern getragen, die es sich leisten konnten. Wie beim ägyptischen Schmuck waren Löwen, Falken, Götter, Lotusblumen und Palmetten typische Verzierungsmotive. Viele Glasperlen sind mit Augenmotiven dekoriert. Die Karthager trugen, ebenso wie die Ägypter, winzige Papyrusrollen bei sich, auf denen Zaubersprüche und Beschwörungsformeln gegen alle möglichen potenziellen Katastrophen geschrieben standen. Diese Rollen wurden in Schatullen aus Edelmetall aufbewahrt, die auch mit den eben genannten Motiven verziert waren.

[ ![Carthaginian Necklace](https://www.worldhistory.org/img/r/p/500x600/5249.jpg?v=1661353622) Karthagische Halskette Carole Raddato (CC BY-SA) ](https://www.worldhistory.org/image/5249/carthaginian-necklace/ "Carthaginian Necklace")Amulette aus Glaspaste, die mit Emaille überzogen waren, sowie geschnitzte Siegel aus Gold und Halbedelsteinen (z. B. Achat und Jaspis) stellten oft ägyptische Gottheiten wie Bes, Ptah und Isis dar oder hatten die Form bekannter ägyptischer Symbole wie des Horusauges, der Krone Oberägyptens oder der Lotusblüte. Auch Skarabäen wurden in Karthago in großer Zahl aus Jaspis, Karneol, Lapislazuli, Achat, Bergkristall, Basalt und Glaspaste hergestellt. Sie wurden als Schutz vor allerlei Unglück, als Symbol für sozialen Rang und Bürgerschaft oder als Mittel zur Stärkung der Gesundheit bestimmter Körperteile getragen. Intaglien sind ein weiterer Bereich griechischen Einflusses. Diese gravierten Schmuckstücke aus Elfenbein zeigen oft Szenen aus der [griechischen Mythologie](https://www.worldhistory.org/trans/de/1-11221/griechische-mythologie/), insbesondere mit Dionysos und Demeter.

**Dekorative Gegenstände**

Eines der häufigsten punischen Dekorationsobjekte und ein beliebtes Exportgut waren Straußeneier. Sie wurden meist an der Oberseite abgeschnitten, doch einige wurden in der Gänze erhalten und durch ein kleines Loch im Boden entleert. Sie wurden in roten Farben mit geometrischen Formen, Palmen und Lotusblumen verziert. Als Symbol für Erneuerung oder das kosmische Schöpfungsei waren sie ein gängiges Votivopfer in Gräbern. Auch bemalte man Fragmente der Schalen mit Gesichtern, um Miniaturmasken herzustellen.

Aus Glas wurden kleine Gefäße mit zwei Henkeln zur Aufbewahrung von Parfüms hergestellt. Diese wurden schon lange in Phönizien und Ägypten produziert, doch der karthagische Typ zeichnet sich durch sein sehr dunkelblaues Glas aus, das mit gelben, weißen oder türkisfarbenen Streifen verziert wurde, indem man dünne Stränge heißen Glases auf die innere Hauptschale auftrug.

[ ![Punic Stele with Goddess Tanit](https://www.worldhistory.org/img/r/p/500x600/5053.jpg?v=1599406203) Punische Stele mit der Göttin Tanit Carole Raddato (CC BY-NC-SA) ](https://www.worldhistory.org/image/5053/punic-stele-with-goddess-tanit/ "Punic Stele with Goddess Tanit")**Stelen**

Sandstein- und Kalksteinstelen mit einer Höhe von bis zu 1,5 Metern sind das am häufigsten erhaltene Medium der punischen Kunst. Sie wurden über Gräbern aufgestellt, insbesondere im Tofet, wo viele eine rautenförmige, sechseckige oder flaschenförmige Verzierung oder das Symbol der Tanit tragen. Der früheste Typ aus dem 7. bis 6. Jahrhundert v. Chr. war ein architektonisches Miniaturmodell eines Tempels oder Altars in Form eines Throns. Diese Stelen sind als *Cippi* (Singular: *Cippus*) bekannt und ahmten oft die Fassaden ägyptischer Tempel nach und wurden von einer Sonnenscheibe und/oder einem Halbmond gekrönt. Spätere Typen ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. haben eine dreieckige Spitze und sind von der griechischen Architektur inspiriert, wobei ionische Säulen und geflügelte Sphinxe als gängige dekorative Elemente auftauchen. Ein hervorragendes Beispiel für die eklektische Mischung der karthagischen Kunst ist die Stele über dem Grab von Hadrumetum, ca. 250 v. Chr. im Tofet von Karthago, mit einer einzelnen ionischen Säule, die von einer Sphinx gekrönt wird, über der sich ägyptisch anmutende Palmwedel befinden.

Ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. gab es gelegentliche Versuche von Porträts, und viele Stelen zeigen Tierfiguren, ein Handmotiv und eine auf einem angewinkelten Bein sitzende männliche Figur. Die genaue Bedeutung dieser und der früheren geometrischen Motive wird unter Historikern noch immer diskutiert. An vielen Stelen fand man Spuren von Stuck und Farbe, und ihre Herstellung wurde durch die römische Zerstörung Karthagos Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. in keiner Weise unterbrochen.

[ ![Tanit, Carthaginian Electrum Coin](https://www.worldhistory.org/img/r/p/750x750/5251.jpg?v=1599412504) Tanit, karthagische Münze aus Elektron The British Museum (Copyright) ](https://www.worldhistory.org/image/5251/tanit-carthaginian-electrum-coin/ "Tanit, Carthaginian Electrum Coin")**Sarkophage**

Manchmal hatten Gräber anstelle einer Stele ein behauenes Steinossarium, um die Gebeine des Verstorbenen aufzubewahren. Diese aus dem Nahen Osten stammenden Ossarien zeigten auf dem Deckel oft eine Ganzkörperdarstellung des Verstorbenen mit einem lebensechten Porträt des Gesichts. Ein solches Beispiel ist das Ossarium eines Priesters aus dem 4. oder 3. Jahrhundert v. Chr. in der Nekropole von Sainte-Monique in Bordj Djedid. Punische Sarkophage in voller Größe verbanden im Allgemeinen ägyptische Formen mit einer hellenistischen Porträtdarstellung des Verstorbenen auf dem Deckel. Die frühesten sind am stärksten ägyptisch geprägt, und die Person wird in einer flachen Ansicht dargestellt. Später, als Karthago zunehmend griechischen Einfluss in der Kunst widerspiegelte, wurden die Figuren dreidimensionaler.

**Münzprägung**

Punische Münzen wurden ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. in Sizilien und ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. in Karthago selbst geprägt. Zu den häufigsten Motiven zählen ein Pferdekopf, ein vollplastisches Pferd mit Nike, eine einzelne Palme, Melqart mit einer Keule wie Herkules, ein Kriegselefant, der Bug eines Kriegsschiffes, ein Löwe vor einer Palme sowie der Kopf einer weiblichen Göttin (vor allem Tanit, seltener Demeter und Kore), die alle auf beiden Seiten von Münzen aus Silber, Gold, Elektron und Bronze geprägt wurden.

#### Editorial Review

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## Literaturverzeichnis

- [Acquaro, E. *The Phoenicians.* White Star Publishers, 2010.](https://www.worldhistory.org/books/8854403660/)
- [Aubet, M.E. *The Phoenicians and the West.* Cambridge University Press, 2001.](https://www.worldhistory.org/books/0521795435/)
- [Hoyos, D. *The Carthaginians.* Routledge, 2016.](https://www.worldhistory.org/books/B01FIW5XRY/)
- [Miles, R. *Carthage Must Be Destroyed.* Penguin, 2016.](https://www.worldhistory.org/books/B00YDK13S6/)
- [Moscati, S. *The World of the Phoenicians.* Weidenfeld & Nicolson History, 2016.](https://www.worldhistory.org/books/B011SL6MCE/)

## Autor

Mark ist Verlagsleiter bei WHE und hat einen Master of Arts in Politischer Philosophie von der University of York. Er arbeitet als Forscher, Autor, Historiker und Redakteur. Besonders interessieren ihn Kunst, Architektur und die Frage, welche Ideen allen Zivilisationen gemeinsam sind.

## Zeitleiste

- **c. 814 BCE**: Traditional founding date for the Phoenician colony of [Carthage](https://www.worldhistory.org/carthage/) by [Tyre](https://www.worldhistory.org/Tyre/).
- **146 BCE**: End of the [Third Punic War](https://www.worldhistory.org/Third_Punic_War/). [Carthage](https://www.worldhistory.org/carthage/) is destroyed and its lands become the [Roman](https://www.worldhistory.org/disambiguation/Roman/) province [Africa](https://www.worldhistory.org/disambiguation/africa/).

## Dieses Werk zitieren

### APA
Cartwright, M. (2026, May 26). Karthagische Kunst. (M. Wrackmeyer, Übersetzer). *World History Encyclopedia*. <https://www.worldhistory.org/trans/de/1-14742/karthagische-kunst/>
### Chicago
Cartwright, Mark. "Karthagische Kunst." Übersetzt von Marina Wrackmeyer. *World History Encyclopedia*, May 26, 2026. <https://www.worldhistory.org/trans/de/1-14742/karthagische-kunst/>.
### MLA
Cartwright, Mark. "Karthagische Kunst." Übersetzt von Marina Wrackmeyer. *World History Encyclopedia*, 26 May 2026, <https://www.worldhistory.org/trans/de/1-14742/karthagische-kunst/>.

## Lizenz und Copyright

Eingereicht von [Marina Wrackmeyer](https://www.worldhistory.org/user/m.wrackmeyer/ "User Page: Marina Wrackmeyer"), veröffentlicht am 26 May 2026. Bitte prüfen Sie die Originalquelle(n) auf Urheberrechtsinformationen. Bitte beachten Sie, dass von dieser Seite verlinkte Inhalte andere Lizenzbedingungen haben können.

